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ANGEKOMMEN! Projektstart am 07.12.2015

„ANGEKOMMEN! HEIMAT FINDEN IN THINGERS“ so heißt das neue Projekt des Ikarus Thingers e.V., das von engagierten Mitgliedern des  Vereins ins Leben gerufen wurde.  15 Personen kamen Anfang Dezember im Bürgersaal Thingers zusammen, um sich gemeinsam zu überlegen, wie es am besten gelingen könnte, neu ankommende Bürger im Stadtteil zu integrieren. Wie schon in der letzten Thingers Zeitung berichtet, werden auch bei uns in Thingers Flüchtlinge mit Bleiberecht einziehen. Schwerpunkt für das Tätigwerden der Projektgruppe war daher die Überlegung, welche Unterstützung hier geleistet werden kann, um dem Ziel „Heimat finden im Stadtteil Thingers“ auch näher zu kommen. Hierzu hat die Projektgruppe eine Vielzahl von Überlegungen aufgestellt, die möglichst rasch auch umgesetzt werden sollen:

Begleitung beim Kennenlernen der neuen Umgebung, zum Einkaufen, beim Gang zu Ärzten, in Kindergarten und Schule,  zu Behörden und anderen offiziellen Stellen.

Bisher stehen drei Mitarbeiter als Übersetzer zur Verfügung, und falls nötig, können zusätzliche Deutschkurse für die alltäglichen Lebensbezüge ins Leben gerufen werden. Bei der Einrichtung von Wohnungen wird Organisationshilfe angeboten.

Besonders vorteilhaft ist, dass die Mitglieder der Projektgruppe auf ein bereits vorhandenes Netzwerk sozialer Unterstützung zurückgreifen können.  Sowohl der „Bürgerladen“ und der Sozialladen „Hand in Hand“,  als auch alle anderen Angebote und Aktivitäten des Vereins „Ikarus.thingers. e.V.“,  die den Bürgern unseres Stadtteils schon seit vielen Jahren zur Verfügung stehen, werden für die neuen Mitbürger Unterstützung sein können.

Aufgabe des neuen Projekts wird sein, die neuen Mitbürger willkommen zu heißen, ihnen beim Start in ein neues Leben behilflich zu sein,  gesellschaftliche Werte zu vermitteln und ihnen das Integrieren in die neue Umgebung zu erleichtern.

Gemeinsam mit dem Stadtteilbüro werden kulturelle Begegnungen ermöglicht,  Informationen und Aufklärung angeboten, um im Stadtteil weiterhin eine Atmosphäre der Akzeptanz,  Toleranz und Offenheit zu gewährleisten.

Als Projektleiterin wurde Frau Christina Böttger-Lang ernannt, die vor einigen Jahren bereits Sprachpatin  und Mitglied des Vorstands war, und durch ihr Engagement in den letzten Monaten schon auf praktische Erfahrungen mit Flüchtlingen zurückgreifen kann.

Wie immer können wir dieses Angebot nur dank der Bereitschaft der vielen ehrenamtlichen Helfer leisten, und wir hoffen wieder auf  Menschen, die einen kleinen Teil ihrer Zeit und Freude zur Verfügung stellen möchten. Es werden keine besonderen Fähigkeiten benötigt und es bedarf keiner Voraussetzungen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, setzen Sie sich bitte mit dem Bürgerbüro in Verbindung.